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I teach and practice Gestalt therapy, Career decision coaching, and Family Constellations work. As well as Australia, I teach workshops and training in China, Japan, Korea, the USA & Mexico. I am author of Understanding The Woman In Your Life, a book of advice for men about relationships with women. In my work as director of Lifeworks I provide therapy,  training and supervision. I am a Phd candidate, studying the interpersonal dynamics of power, and am currently director of an MA in Spiritual Psychology for Ryokan College, an accredited online institution based in LA.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Case #80 - Ein kleines Mädchen oder eine blutende Frau?

Dianne war eine junge Frau, klein von Gestalt, die sehr viel Energie hatte. Sie sprach sehr oft in der Stimme eines kleinen Mädchens, die sogar eine verbissene Schärfe hatte.
Sie drückte ihre Frustration aus, und zwar, dass sie nicht bekam, was sie in dem Prozess erwartete. Sie 'hörte all dies schon früher' und 'es gab nichts Neues hier'. Abgesehen von dem Inhalt, sie klingte so als ob sie einen Wutanfall hatte. Ich fragte sie wie alt sie sich fühlte, worauf sie so antwortete: fünf Jahre alt.
In einer Therapie kann die Arbeit mit jemandem, der in einem rückläufigen Alter geblieben ist, relevant und angemessen sein. In dieser Weise kann man herausfinden was die Person in diesem Alter braucht und so kann man darauf reflektieren. Es ist allerdings eine langfristige Therapie und nicht immer angemessen.
Ich beschloss, dass ich mit Dianne in der Gegenwart arbeite. In dieser Dimension sind alle Entscheidungen gleich getroffen, und die begründete Wirklichkeit ist da wichtig. Ich entschiede mich so, weil Dianne in dem Zustand des kleinen Mädchens scheinbar ganz stecken blieb. In gewisser Hinsicht wäre die Arbeit mit ihr in dieser Position, als ob wir Dianne in eine Lebensform treiben wollten, die in einer Beziehung nicht lebensfähig ist.
Ich bat sie also darum, ihre eigene Stimme zuzuhören und mit mir gemeinsam in das 'Hier und Jetzt' zu kommen. Ich lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass sie einen 26 Jahre alten Körper hatte, dass sie eine Frau und mit der Gruppe anderer Erwachsenen gleichrangig war. Sie schmollte, aber ich lenkte ihre Aufmerksamkeit auf ihre jetzigen Möglichkeiten und ermunterte sie wieder mit mir in das Jetzt zu kommen.
Ich bat sie, sich aufzusetzen – sie war nämlich vorgebeugt, und sich in die Brust zu werfen, anstatt sich zu verbergen. Sie tat so und alles sah plötzlich anders aus. Ich bat sie, in ihre weiblichen Organe einzuatmen – in die Eierstöcke und Gebärmutter. Damit sie sich ihre Weiblichkeit fühlt, sollte sie die anderen Frauen in der Gruppe ansehen und sich mit ihnen als gleichrangig verbinden.
Sie sagte es sei sehr schwierig. Ich ermutigte sie also und gab ihr Rückmeldung darüber, wie unterschiedlich ich sie sehe.
Trotzdem bekämpfte sie, Erwachsene zu bleiben. Ich bat sie noch mal, in ihren Körper zu kommen. Zu dieser Zeit verriet sie mir, dass sie seit 4 Monaten keine Menstruation hatte. Das hatte keine medizinische Ursache, sie hörte nach einem nervenden Zwischenfall auf – und zwar nach dem Bruch mit ihrem Freund. Aber das kam auch schon früher vor.
Ich weiste darauf hin, dass ihr Gefühl von Weiblichkeit mehr von äußeren Faktoren abhängt, und weniger von der inneren Stabilität. Sie hörte zu und bestätigte das.
Ich stellte sie also ihrer Tat gegenüber: sie will ein kleines Mädchen bleiben, nicht aufwachsen und eine vollkommene Frau sein, die stark und unabhängig davon ist, was die anderen über sie denken.
Ich sagte Dianne, dass ich sie unterstütze, bis sie ihre Vollkommenheit erreicht. Ich werde aber mit ihrem „hilfloses kleines Mädchen"- Zustand nicht einverstanden sein.
Ich forderte sie auf, mit ihrem Körper zu sprechen. Sie sollte ihm sagen, dass sie als eine Frau leben und sich selbst als eine Frau akzeptieren wird – inbegriffen ihre Fruchtbarkeit und Blutung, und sie wird keinerlei äußerlichen Faktoren lassen, sich selbst weniger zu fühlen.
Ich brachte den Prozess zu Ende. Ich wollte sie mit unserer gemeinsamen Arbeit ein bißchen sitzen lassen, anstatt aus mir mehr herausholen zu versuchen. Das Ziel ihres Prozesses war mehr selbstbezogen zu werden.
Ich gab ihr eine kleine Hausaufgabe: sie sollte jeden Tag auf ihrem Phone App den Phasen des Mondes folgen und mit dem Gespräch mit ihrem Körper fortsetzen, damit sie ihre Weiblichkeit verstärkt. Das war die 'klassische' Version von Gestaltpsychologie. Obwohl ich meistens die gegenwärtige Annäherung bevorzuge, die eine verwandtschaftliche Philosophie und Praxis verwendet, gibt es aber auch einen eher konfrontativen Stil, der auf die Wahlmöglichkeit der Erwachsenen und gegenwärtige Verantwortung, sowie selbst Unterstützung basiert. Es kann sehr grob sein, wenn es zu sehr forciert, oder nicht an der richtigen Stelle und in der richtigen Zeit gebraucht wird. Manchmal kann das aber als ein notwendiger Weckruf funktionieren, wenn die betroffene Person irgendwie imstande ist, mit dieser Botschaft zu arbeiten.
In langfristiger Therapie haben wir den unendlichen Raum, das aufzuklären, was sich hinter der Wahl des kleines Mädchen Zustands versteckt. Dafür gibt es immer einen guten Grund, und in diesem Sinne ist es kein Widerstand, aber was wir als 'kreative Einstellung' bezeichnen. Wir glauben also, dass die Arbeit mit der Person wichtig ist, inklusive 'das Steckenbleiben'. Die Menschen brauchen meistens Unterstützung, Verständnis und nicht Gegen- sondern Zusammenarbeit.
Es gibt jedoch die Zeit und Raum für eine respektvolle Konfrontation. Die Herausforderung besteht darin, dass ich meine Knöpfe im Prozess kenne – was hilft mir zu konfrontieren und was konfrontiert für mich. All dies sind material, die auch in Beziehungen hineingebracht werden können. Gestalt ist weder eine ausschließlich empathische noch eine konfrontative Therapie. Die Hauptsache ist, eine authentische Begegnung zu erreichen – denn genau das ist umgestaltend.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Case #4 - Sexy und Keusch

Tracey war seit 12 Jahren verheiratet und hatte ein Kind. Sie war nicht unglücklich mit der Beziehung. Sie verstand sich gut mit ihrem Partner, es gab aber nur selten Sex.
Am Anfang ihrer Beziehung ging sie für ein Jahr ins Ausland. Während dieser Zeit hatte sie eine sehr intensive und sehr sexuelle Affäre Sie flüchtete von dieser, kehrte Heim und heiratete. Es dauerte aber eine sehr lange Zeit dieses Ergebnis zu verarbeiten und sie hatte es immer noch nicht komplett integriert.
Dies ist ein Beispiel von „Offenen Rechnungen" sowie Polaritäten in Gestalt.
Als sie über diese Angelegenheit sprach fragte ich sie wie sie sich nun fühlen würde. Das ist eine klassische Frage der Gestalttherapie.
Sie hatte viele, komplexe Gefühle. Wir begingen diese somatisch und nahmen uns Zeit die Traurigkeit, Intensität und grundlose Natur der Erfahrung zu bearbeiten. Es ist nicht nötig in die „Vergangenheit" zu gehen, denn die Vergangenheit ist Gegenwart und alles was die unvollendete Natur der Vergangenheit betrifft steht uns in der Gegenwart zur Verfügung.
Wir hatten auch einiges in Sachen der Polarität bearbeitet. Ihre wilde und sexuelle Seite sowie ihre glücklich verheiratete Seite. Das Selbst, welches Grenzen übertrat und das konservative, risikoscheue Selbst.
In dieser Konversation brachte ich sie dazu die Position zu wechseln als sie ihre Seiten gegeneinander ausspielte.
Ich prüfte auch ihre Gefühle die sie für beide Seiten hatte. Ich lud beide ein sich gegenseitig zu kritisieren: „du bist zu wild", „du bist zu langweilig".
Im Verlaufe der Handlung kamen die Seiten sich näher und fanden einen Kompromiss. Dies passiert von alleine, mit der richtigen Unterstützung und führt zur Integration unserer Getrennten, wie Fritz Perls sie nennt.

Montag, 2. Juni 2014

Case #3 - Joan, die verärgerte Patientin

Joan war ein Patient zwischen 50 und 60 Jahren. Sie hatte viel Geld und zwei erwachsene und verheiratete Töchter. Sie war geschieden und reiste viel.
Joan war nicht glücklich. Sie fühlte einen Mangel an Selbstsicherheit, missverstanden von Mitmenschen und nicht unterstützt von Freunden. Sie glaubte, dass sie sich für andere ausgeben musste, aber die Leute waren gar nicht so interessiert an ihr. Sie war verbittert und festgefahren.
Die Therapie war nicht einfach. Sie wollte Lösungen, wies aber jegliche Vorschläge ab. Im Grunde genommen wollte sie Mitgefühl und Verständnis, aber auch einfach nur Mitleid.
Nach einiger Zeit fand ich mich dabei wie ich ihr bestätigte, dass die Dinge tatsächlich schlecht für sie sind. Sie zögerte ihre eigene Rolle zu erkennen und jedes Mal wenn ich ihr erklärte, dass sie etwas tun müsste wurde sie defensiv und wütend auf mich für meine fehlende Unterstützung.
Sie wollte den Großteil der Sitzungen damit verbringen zu erzählen wie schlecht die Dinge für sie waren und  wie schlecht sie behandelt wird. Noch einmal, ich fühlte mich unwohl dabei wie ich nur da saß und in gewissermaßen sie darin unterstützte in diesem schmerzhaften und unproduktiven Selbstbild stecken zu bleiben.
Doch wenn ich sie unterbrach irritierte sie das und kritisierte mich.
Keine einfache Therapie!
Ich brachte die Idee ein, dass das was in ihrer Welt passierte durch unsere Beziehung reflektiert wird. Dass die Art wie sie sich missverstanden oder verlassen fühlte auch Dinge waren die sie mit mir fühlte. Und dass einige meiner Reaktionen möglicherweise ähnlich derer von ihren anderen Mitmenschen waren. Manchmal war sie an dieser Idee interessiert, manchmal wollte sie einfach nur zu ihren alten Geschichten zurückkehren.
Einmal schlug ich Dinge vor, welche ich mit ihr bearbeiten möchte statt ihren Geschichten zuzuhören. Sie war höchst beleidigt und sehr wütend nachher. Sie wollte die Therapie beenden.
Dies ist ein Beispiel von dem was wir ein „Riss" in unserer Beziehung nennen. Es ist die Pflicht des Therapeuten diesen Riss zu „reparieren". Das ist also was ich tat – ich erkannte ihr Gefühl dass ich sie unterbrechen würde an und wie sie das aufregte und Gefühle der Wut hervorbrach. Ich gab zu, dass ich ungeduldig mit dem Tempo der Therapie war und wie ich mich durch das simple Zuhören ihrer Geschichten festgefahren fühlte. Ich gab zu, dass die Art wie ich mehr Präsenz und Leben in die Therapie einbringen wollte nicht für sie geeignet war.
Sie beruhigte sich dadurch, es war wahrscheinlich das erste Mal, dass jemand seinen Teil in der Disjunktion der Beziehung zugab. In diesem Sinne kam die Heilung aus der Erfahrung und das Resultat war, dass ein Teil von ihr verstärkt war.
Trotzdem, es gab noch eine Menge Arbeit...

Freitag, 30. Mai 2014

Case #2 - Was sind deine Limits?

Ein junger Mann kam zu mir mit Beziehungsproblemen. Er wollte die Beziehung zu seiner Freundin, aber sie wollte Distanz und obwohl sie sagte, dass die ihn liebte schien es als würde sie das Interesse verlieren und weniger in solch einen Bund investieren.
Er war frustriert und machtlos. Es schien als wäre sie am Ball. Abgesehen davon, dass er Druck machen könnte wusste er nicht was er tun sollte. Sie konnte sich nicht entscheiden und es war unklar was sie wirklich wollte.
Also erforschten wir wer er in diesem Gefüge war. In Gestalt sind wir weniger an Lösungen, und mehr an der Steigerung der Achtsamkeit interessiert. Demnach war die Schlüsselfrage „Wer bist du" in verschiedenen Umständen.
Auch wenn es schien als hätte er keine Wahl, war das Erste was wir taten seine Grenzen zu finden. Das Finden des Selbst ist eine Sache der Definition von Grenzen.
Wir erforschten Fragen wie diese
Was ist die geringste Menge an Kontakt die für sie reicht?
Wie lange bist du bereit zu warten bevor sie „weitergehen"?
Was erwarten sie für ein Niveau an interpersoneller Interaktion?
Was wollen sie im Großen und Ganzen?
Während dieser Zeit der Trennung, was sind die Grenzen und Regeln die sie für sich selber gelten lassen und die sie von ihrer Freundin erwarten?
Durch die Identifikation dieser Grenzen war er in der Lage zu sehen, dass er nicht nur in einer „Bettler"-Position war, sondern auch fähig einen eigenen Platz in der Beziehung zu erlangen.
In Gestalt sehen wir Grenzen als ein wichtiges Mittel für guten, klaren Kontakt. Es gibt Wege die Verzerrung dieser Grenzen zu erkennen und dadurch können wir verstehen wie ein Patient aus dem Gleichgewicht geraten ist und wie dieser sich dann besser in einer Beziehung vertreten findet.

Case #2 - Was sind deine Limits?


Ein junger Mann kam zu mir mit Beziehungsproblemen. Er wollte die Beziehung zu seiner Freundin, aber sie wollte Distanz und obwohl sie sagte, dass die ihn liebte schien es als würde sie das Interesse verlieren und weniger in solch einen Bund investieren.
Er war frustriert und machtlos. Es schien als wäre sie am Ball. Abgesehen davon, dass er Druck machen könnte wusste er nicht was er tun sollte. Sie konnte sich nicht entscheiden und es war unklar was sie wirklich wollte.
Also erforschten wir wer er in diesem Gefüge war. In Gestalt sind wir weniger an Lösungen, und mehr an der Steigerung der Achtsamkeit interessiert. Demnach war die Schlüsselfrage „Wer bist du" in verschiedenen Umständen.
Auch wenn es schien als hätte er keine Wahl, war das Erste was wir taten seine Grenzen zu finden. Das Finden des Selbst ist eine Sache der Definition von Grenzen.
Wir erforschten Fragen wie diese
Was ist die geringste Menge an Kontakt die für sie reicht?
Wie lange bist du bereit zu warten bevor sie „weitergehen"?
Was erwarten sie für ein Niveau an interpersoneller Interaktion?
Was wollen sie im Großen und Ganzen?
Während dieser Zeit der Trennung, was sind die Grenzen und Regeln die sie für sich selber gelten lassen und die sie von ihrer Freundin erwarten?
Durch die Identifikation dieser Grenzen war er in der Lage zu sehen, dass er nicht nur in einer „Bettler"-Position war, sondern auch fähig einen eigenen Platz in der Beziehung zu erlangen.
In Gestalt sehen wir Grenzen als ein wichtiges Mittel für guten, klaren Kontakt. Es gibt Wege die Verzerrung dieser Grenzen zu erkennen und dadurch können wir verstehen wie ein Patient aus dem Gleichgewicht geraten ist und wie dieser sich dann besser in einer Beziehung vertreten findet.

Montag, 26. Mai 2014

Case #1 - Trevor und der Zweifel

Trevor war in einer festen Beziehung mit einer Frau und hatte sogar ihr einen Heiratsantrag gemacht. Allerdings war er sich nicht mehr komplett sicher ob sie „die Richtige" wäre. Er fühlte sich mit seiner Entscheidung wohler nachdem wir die Therapie gemacht haben, allerdings verblieben einige Zweifel. Er meinte, dass ihre Werte ähnlich waren, dass sie sich gegenseitig liebten, und dass sie zusammen ein gutes Leben führen würden. Seine Zweifel nagten allerdings immer wieder an ihm – konnte es sein, dass es da draußen jemanden gab der noch geeigneter wäre?
Er versuchte seine Zweifel zu bewältigen – sagte sich selber, dass diese weder rational, noch vernünftig, noch hilfreich waren. Er versuchte, dass Positive zu sehen, aber die Zweifel kamen immer wieder und sie beschädigten ihre Beziehung.
Also haben wir in der Therapie mehrere Vorgehensweisen unternommen.
Als erstes haben wir den Kontext beachtet – das ist die feldtheoretische Orient von Gestalt. Sein Vater hatte eine lebenslange Affäre mit einer anderen Frau. Also wuchs Trevor mit dieser Dreiecksbeziehung auf, und als es dazu kam, dass sich Trevor mit einer Ehe binden würde kamen die Zweifel ob es nicht doch „eine Andere" gibt, welche seine Aufmerksamkeit „stehlen" würde.
Ich lud ihm ein, eine Konversation mit seinem Vater und dem Liebhaber seines Vaters auszuspielen. Er erzählte davon wie ihre Beziehung ihn als Kind betroffen hat und wie es ihn immer noch plagt. Ich lud ihn ein auf seine Gefühle – Traurigkeit, Wut – während dieses Gespräches zu beachten.
Diese Konversation half ihm „offene Rechnungen" seiner Familie „zu begleichen". Das Wahrnehmen der gegenwärtigen Gefühle erlaubte es ihm Kraft aus der Therapie zu ziehen und die Energie seines Körpers zu bewegen. Offene Rechnungen hinterlassen nämlich auch somatische Spuren.
Allerdings gab es noch einiges an Arbeit zu erledigen. Wir mussten mit den Polaritäten arbeiten: Selbstsicherheit/Bindung und Zweifel/Unbestimmtheit. Gestalt arbeitet sehr viel mit der Integration von Polaritäten.
Also lud ich ihn zu einem weiteren Gestaltexperiment ein: Sich vorzustellen man rede mit einem Freund während man eine zweifelnde Person ist – das heißt, die Stimme der Zweifel in seinem Kopf zu externalisieren und den Besitz von ihr zu ergreifen.
Was als nächstes geschah was interessant. Er tat genau das Gegenteil – er erzählte seinem Freund, dass dieser eigentlich mehr Vertrauen haben sollte.
Ich erkannte dies und erklärte ihm wie er nun mit der „Stimme des Vertrauen" redete. Dies gab ihm die experimentelle Erkennung einer anderen, alternativen Stimme.
Wenn er nun die „Stimme des Zweifel" hört, kann er sich als Gegenmaßnahme die „Stimme des Vertrauen" anhören.
Dies war nicht dadurch erreicht indem man ihm Ratschläge gab, sondern  indem man Umstände für ein neues Experiment erstellt: Das ist der Hauptpunkt in der Gestalttherapie.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Hong Kong and China workshops coming up...

Workshops coming up:
Hong Kong 6-8 June,
Personal Growth/Spiritual Growth
- see below

Shanghai 10-15 June,
Gestalt intensive

下一个即将到来的工作坊在2014年6月10日-6月15日! 请传播。更多信息,请电133-1176-7286,电子邮件:huangjianhe@vip.163.com或访问www.zhxlw.net

-----------------------------------------------------
Steve Vinay Gunther : 澳大利亞利斯莫爾人,
一位在靈性路上走過了40個年頭的實修者;
一位手彈吉他情感真摯信仰『愛是一切』的吟唱者;
一位笑容可掬給人如沐浴春風般溫暖的『長輩』;
一位目光深邃眼睛裡流露著平靜與洞見的老師;
一位樸實無華卻可以將真理實相展示在你面前的完形大師。
何為靈性?如何去修行實踐? 它和心理治療的方法有何相似或不同之處?這些問題將透過審視所組成靈性和療愈的原則、實踐和體驗來進行探索和詮釋。
在工作坊中,老師將會把靈性修持的整個架構圖清晰地展示給大家,有了這張靈修地圖,我們在回歸靈性的路途上會很清楚自己在哪個階段,或哪個位置, 離目的地還有多遠。
這個工作坊是獨一無二的。它可以加深我們對自己靈性的了解,并指明怎樣去運用到與不同對象的關係中。此工作坊在過去的15年里曾在12個不同的國家開班;這是首次引入香港。
課程時間: 6月6 – 8日(10:00am – 6:00pm)
課程費用: HK$4800
上課地點: 本中心
入款帳號: 中國銀行(香港)分行: 012-5511-00-9663-6
帳戶名稱: WE CENTER (恒●慧)
注: 凡在5月15日前報名者優惠價HK$4300
本中心傾心提示: Steve Vinay Gunther 是值得推荐給朋友們的一位老師, 課程詳情請參閱附件。

Donnerstag, 24. April 2014

Upcoming workshops in Romania

H folks.

I wanted to let you know that I will be running two workshops in Romania in May.

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Workshop #1
Host:
Societatea de Gestalt Terapie din Romania

Workshop subject:
A Gestalt approach to working with couples

City:
Bucharest

Contact:
gestaltro@yahoo.com
ph +40 (21) 319 69 52

-------------------------------------------------------

Workshop #2
Host:
AMURTEL Romania

Workshop subject:
Psychotherapy and spirituality

City:
Bucharest

Contact:
didi@amurtel.ro
ph +40 (744) 565 252

Dienstag, 8. April 2014

Case #5 - Die wütenden Ausschlag

Lian kam zu mir, weil sie einen Hautausschlag im Gesicht hatte, die sie loswerden konnte nicht.Ich habe Sie einige Kontextinformationen gefragt -Ihr Leben, Stress, gesundheit, Ernährung, Bewegung und Familie .Sie war jung - frühen 20er Jahren und bereits meditierte. Sie hatte viele Gesundheitsbehandlungen versucht, aber mit keine könntest es losgeworden.Sie war ein ruhiger Mensch, und sagte Menschen oft gar nicht bemerkt sie, außer seine Ausschlag.Also fragte ich sie, sich vorzustellen, das sie der Ausschlag war, um sich selbst zu beschreiben. Sie sagte Sachen wie:
• Ich bin rot
• Ich kann nicht verstecken
• Ich bin empfindlich
• Ich will weg gehen
• Ich schiebe Menschen Weg
• Ich bin hässlich
• Ich bin entzündet
Ich habe mit ihr überprüft, was sie fühlte in ihrem Körper, wenn sie diese Aussagen machte. Sie berichtete, Gefühle wie empfindlich, heiß und unbequem.
Ich habe dann mit ihr jede der Aussagen erforschte. Ich sagte: " Erzähl mir von rot ', und half ihr zu erforschen, was rot in ihrem Leben bedeutete.
Sie erzählte mir von einer traurigen Erinnerung an chinesische neue Jahr, mit viel roter Farbe um, aber ihr Vater nicht nach Hause zurückkehren.
Andere Aussagen ergeben auch Geschichten . Als sie von Versteck sprach , äußerte sie, wie sie von ihrer Mutter, zu verbergen, weil sie zu schlagen wollte.
Ich fragte sie über den gefühl schieben Menschen entfernt.Anfangs konnte sie nicht erklären, zu mir - sie war sehr nette Person , die wollte immer etwas für andere tun. Aber als wir tiefer ging, es stellte sich heraus, dass sie die 'Geber' in Beziehung zur genutzt nicht zulassen, dass Menschen in ihrer Nähe. Um von anderen zu akzeptieren, bedeutet, ihnen näher zu kommen zu lassen.
Dass verschleiert mit viel Kraft war den Menschen entfernt drängen. Ich fragte sie , das sir mir direkt sagen: "Ich möchte dich wegschieben". Dies brachte eine Menge Energie, sobald sie über ihre Schüchternheit bekam .
Ich lud sie ein, gegen meine Hände zu drücken, damit sie sich verkörpern könnte die Schub entfernt. Sie tat dies versuchsweise auf den ersten, und dann immer stärker . Ihre Energie kam durch seine Hände.
Ich fragte sie, was sie fühltet: Wut. Also arbeiteten wir mit ihr verkörpert Wut.
Ich habe sie nur zweimal gesehen, aber sie berichtet mir einige Zeit später, die ihr Ausschlag meist aufgeräumt hatte, und dass sie in der Lage war mehr Selbstbewusstsein in ihr Leben und ihre Beziehungen war.

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Dealing with a metal spider: https://youtu.be/3Z9905IhYBA (51m)

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